Nach Tübingen sind es 28 Kilometer und eine halbe Stunde über die B 27. Die Universitätsstadt ist für uns ein Ort der Gegensätze: die denkmalgeschützte Altstadt, in der kein Lastwagen wenden kann und jeder Kübel Aushub über den Minibagger an die nächste Straße muss; die Hänge am Österberg und am Schlossberg, an denen Häuser auf engsten Grundstücken übereinander stehen; die flacheren Stadtteile Derendingen, Lustnau und Hirschau im Tal; und Konversionsflächen wie das Französische Viertel, wo auf altem Kasernengelände gebaut wird. Dazu Klinik- und Universitätsbauten mit Baugruben, für die wir als Lohnpartner Maschinisten und Fahrer stellen. Pfrondorf, Bebenhausen und Weilheim bringen dörfliche Ortskerne und Schönbuchrand dazu.
Was wir in Tübingen machen
- Baugruben in Hanglage am Österberg und Schlossberg, mit Verbau nach Statik und Aushub in Abschnitten
- Minibagger in der Altstadt: Höfe, Leitungsgräben, Kellerzugänge, Material per Fahrplatten zur Straße
- Abbruch von Garagen, Schuppen und Anbauten in dichter Bebauung, mit Staubbindung und Lärmzeiten
- Baugruben und Außenanlagen in Derendingen, Lustnau und Hirschau, mit Blick auf das Grundwasser im Tal
- Baggerfahrer und LKW-Fahrer für Bauunternehmen auf Klinik-, Universitäts- und Konversionsbaustellen
- Container 10 bis 40 m³ für Bauschutt und Aushub, auch mit Sondernutzung auf der Straße
Boden und Zufahrt in Tübingen
Im Neckartal und im Ammertal liegen Auenlehm und Kies mit nahem Grundwasser, dort ist bei Kellern die Wasserhaltung einzuplanen. An den Hängen wechseln Keuperschichten mit Mergeln und Sandsteinbänken, die Hangwasser führen und beim Anschnitt gesichert werden müssen; am Schönbuchrand in Pfrondorf und Bebenhausen gilt dasselbe. Auf Konversionsflächen wie dem Französischen Viertel sind Auffüllungen aus der militärischen Nutzung zu erwarten, dort entscheidet die Deklarationsanalyse über Z0, Z1 oder Z2 und über die Entsorgungskosten. Gewachsener Boden aus den Wohngebieten geht dagegen meist sauber in die Verwertung. In der Altstadt und an den Hängen ist der Transport vom Bagger zur Straße der eigentliche Aufwand, den wir vorab mit Ihnen durchgehen.
Anfahrt
28 Kilometer, rund 30 Minuten über die B 27. Für Lohnarbeiten und Baugruben ist Tübingen eine normale Strecke, bei kleinen Einsätzen rechnen wir die Fahrt offen mit ein.
