Herrenberg ist unser westlichster Ort, 30 Kilometer und 35 Minuten über die A 81. Die Stadt im Oberen Gäu unterscheidet sich im Boden deutlich von den Fildern, und das ist der Hauptgrund, warum wir hier gesondert planen: Unter einer oft dünnen Lehmdecke steht Muschelkalk, beim Aushub ist mit Fels zu rechnen. Die Altstadt am Schlossberg mit ihren steilen Gassen ist eng, in den Stadtteilen Affstätt, Gültstein, Kuppingen, Kayh, Haslach, Mönchberg und Oberjesingen entstehen Neubaugebiete auf ehemaligen Ackerflächen, und am Stadtrand wächst Gewerbe. Für Bauunternehmen in Herrenberg sind wir als Lohnpartner und mit Containern unterwegs, für Bauherren mit Baugruben und Abbruch.
Was wir in Herrenberg machen
- Baugruben und Fundamente in den Neubaugebieten der Stadtteile, mit Abbruchhammer, wenn der Fels früher kommt als gedacht
- Leitungsgräben und Hausanschlüsse im Kalk, auch mit Felsmeißel
- Abbruch von Garagen, Schuppen und Anbauten, im Altstadtbereich mit Minibagger und Rücksicht auf die Nachbarn
- Minibagger für Gärten in der Kernstadt und am Schlossberg: Terrassen, Stützmauern, Wurzelstöcke
- Container 10 bis 40 m³ für Bauschutt, Aushub und Felsaushub, Schüttguttransporte
- Baggerfahrer und LKW-Fahrer für Bauunternehmen im Gäu
Boden und Zufahrt in Herrenberg
Der Muschelkalk macht den Unterschied. Oben liegt meist Lehm oder verwitterter Kalk, den der Bagger normal löst, darunter folgen Kalksteinbänke, die je nach Lage schon in geringer Tiefe anstehen. Dann braucht es den Hydraulikhammer, und das kostet Zeit; für eine Kalkulation ist deshalb ein Baugrundgutachten mit Angabe der Bodenklassen unverzichtbar. Im Kalk gibt es außerdem Klüfte, in denen Wasser verschwindet oder unerwartet auftaucht. Der Vorteil: Felsaushub ist sauber, meist Z0, lässt sich brechen und als Schotter wiederverwenden, und der Kalkboden ist nach Regen schneller befahrbar als der Filderlöss. Die Zufahrten in den Neubaugebieten sind unproblematisch, in der Altstadt am Schlossberg arbeiten wir mit dem Minibagger, der Container steht unten an der Straße.
Anfahrt
30 Kilometer, rund 35 Minuten über die A 81. Das ist unsere längste Standardstrecke, bei Tageseinsätzen und Baugruben fällt sie trotzdem kaum ins Gewicht; für einzelne kurze Einsätze sprechen wir vorher offen über die Fahrt.
